jeeeehaaa, 18 Jahre Magdalena! Danke an alle Leute, die an mich gedacht haben, an meinem ziemlich ausgefuellten Geburtstag. Morgens hab ich die praktische Fahrpruefung genommen und trotz grossem Nervenflattern bestanden. Schon mal ein guter Start. Allerdings wae das echt erschreckend einfach. Ich glaube insgesamt ging die Pruefung ungefaehr 8 Minuten…
Danach sind wir zu nem Kunsthandwerkermarkt in Vancouver gagangen und zum Fort Vancouver, was ziemlich interessant war. Vancouver ist tatsaechlich aelter als sein Namensvetter und auch aelter als Portland. Die Hudson Bay Company hat den Ort irgendwann um 1820 rum gegruendet wurde um moeglichst viele Biber zu killen, damit die Herrschaften in Europa warme Koepfe haben. Das Unternehmen war ziemlich eng mit der britischen Regierung verbunden, weshalb die Briten auch erst wollten, dass Kanada bis zum Columbia River runterreicht, was bedeuten wuerde, dass ich jetzt in Kanada waere. Aber wie so oft haben sich die Amerikaner durchgesetzt und die Grenze dorthind verschoben, wo sie heute ist. Soviel fuer heute zur amerikanischen Geschichte….
Von den Schecks hab ich als Geschenk nen Teddybaer gekriegt, der ziemlich schraeg angzogen ist: Fussballschuhe, Gitarre, rosa Sonnenbrille, Cowboyhut. Aber das beste ist sein oder besser gesagt IHR Name: Lena Bobena. Eindeutig Leannas Werk. Abends sind wir als Familie Essen gegangen und zum Nachtisch sind zwei Freundinnen mit in ein Resaurant, genannt Melting Pot, gegangen, wo wir ein Schokoladenfondue genossen haben.
Vor 2 Wochen war ich mit meiner Jugendgruppe von der Kirche in Idaho, wo wir uns in einem Camp um behinderte Kinder (auch Champ Camper genannt) gekuemmert haben, so nach dem Motto: “Serve the Lord” Das Camp lag sehr idyllisch an einem See. Wir waren 7 Jugendliche und 2 Gruppenleiter aus Portland und ich glaube fuer uns alle war das eine sehr praegende Erfahrung. Jeder von uns hat ein Kind zugeteilt bekommen und wir haben es dann ca. 8-9 Stunden am Tag begleitet, das heisst zusammen Spiele gespielt, gesungen, baden gegangen, gegessen, … Zuerst habe ich mich um ein 17-jaehriges Maedchen gekuemmert, das Down-Syndrom hatte. Sie hat uns echt oft zum Lachen gebracht, besonders als sie einem anderen Servant Eventer einen Kuss gegeben hat und anschliessend davon geschwaermt hat, wie “soft” er war. Jaja, wir haben schon viel Spass mit unseren Champ Campern, auch wenn es manchmal auch echt an unsere Grenzen ging, wenn sie zum Beispiel manchmal aus heiterem Himmel anfingen zu heulen oder aggressiv wurden. Ein anderer postiver Aspekt war die Jugendgruppe aus Missouri, die 50!! Mitglieder hatte und mit denen wir auch sehr viel Zeit verbracht haben. Das gesamte Camp war sehr christlich und wir hatten jeden Tag mit den Leuten aus Missouri Bible Study, das aber sehr interessant gestaltet wurde. Ausserdem haben wir sehr viel gemeinsam am Lagerfeuer gesungen. Das hat riessig Spass gemacht. Jeden Abend haben wir auch “Lichter geteilt” ein sehr schoener Brauch. Vor der ganzen Gruppe sagt jeder einfach, welche Person heute den Tag fuer ihn oder sie schoener gemacht oder bereichert hat. Banal ausgedrueckt koennte man es auch als ”Komplimente machen” ausdruecken.
In dieser Woche helfe ich in der Kirche bei der Kinderbibelwoche aus. Das Thema dieses Jahr sind Piraten und daher kommt auch das aaarggh fuer den Titel
Es macht Spass, aber ich bin auch froh, dass es nur 3 Stunden pro Tag sind. Da es im Moment ziemlich heiss in Portland ist, gehen wir auch oft schwimmen. Aber wir sind auch schon zwei mal auf die Insel im Columbia River gefahren, was beide Male echt geil ist. Wir springen von Sandduenen runter, wir gehen Kneeboarding oder einfach nur chillen… Ich hoffe sehr, dass wir nacheinmal rausfahren, bevor ich gehe.